Symbole, die in unseren Träumen auftauchen, können wie ein Spiegel für die Gefühle und Gedanken in unserem Unterbewusstsein wirken.
Ratten im Traum haben zwei Gesichter: fleißige kleine Sammler — und stille Nager an Vorräten und Ersparnissen. Die Tradition liest sie als bescheidenes Geldglück, wenn sie Futter tragen, und als Leck-Warnung, wenn sie nagen.
Eine Ratte, die Korn schleppt oder ins Haus huscht, verspricht kleine, stetige Gewinne durch Fleiß. Eine weiße Ratte gilt seit jeher als Botin hilfreicher Menschen oder willkommener Nachrichten.
Nagen Ratten an Ihren Sachen oder überrennen sie das Haus, warnen sie vor unbemerkten Lecks — kleinen Ausgaben oder Sorgen, die still die Reserven fressen. Ein Rattenschwarm deutet auf Gerede oder sich vermehrende kleine Ängste hin.
Psychologisch verkörpert die Ratte die kleinen Sorgen, die im Hinterkopf nagen. Nichts Dramatisches vielleicht — aber der Traum fragt, welche Mini-Sorge schon am längsten knabbert.
Greifen Sie sich eine nagende Sorge und erledigen Sie sie heute; kleine Löcher zu stopfen hält die Speisekammer voll.