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🪬 Hamsa (Hand der Fatima)

Die geöffnete Hand mit fünf Fingern gilt als Schild, das den bösen Blick und üble Absichten aufhält. Mit den Fingern nach unten getragen, empfängt sie Segen und Fülle; nach oben gerichtet, wehrt sie Unheil ab. Sitzt ein Auge in der Handfläche, verstärkt es die Abwehr neidischer Blicke.

Ursprung

Die handförmige Hamsa ist ein uraltes Symbol, dessen Spuren bis nach Karthago und Mesopotamien zurückreichen – älter als die abrahamitischen Religionen. In der jüdischen Tradition heißt sie Hand der Miriam, in der islamischen Kultur Hand der Fatima, nach der Tochter des Propheten, und sie wird im Nahen Osten und in Nordafrika bis heute verehrt.

Bedeutung

Die geöffnete Hand mit fünf Fingern gilt als Schild, das den bösen Blick und üble Absichten aufhält. Mit den Fingern nach unten getragen, empfängt sie Segen und Fülle; nach oben gerichtet, wehrt sie Unheil ab. Sitzt ein Auge in der Handfläche, verstärkt es die Abwehr neidischer Blicke.

Verwendung

Man trägt sie als Anhänger oder Armband oder hängt sie an die Wand nahe dem Eingang, um das Haus zu schützen. Im Nahen Osten und in Nordafrika ist sie zudem ein beliebtes Geschenk zur Hochzeit oder zum Einzug.

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