Arbeitszeitrechner (Stunden zwischen zwei Uhrzeiten)
Geben Sie eine Start- und eine Endzeit ein, um zu sehen, wie lange die Schicht genau gedauert hat – in Stunden und Minuten sowie als Dezimalstunden für die Lohnabrechnung. Ziehen Sie eine unbezahlte Mittags- oder Ruhepause ab; Nachtschichten über Mitternacht werden automatisch berücksichtigt.
So funktioniert diese Berechnung
Beide Uhrzeiten werden als Uhrzeit im 24-Stunden-Format (HH:MM) gelesen. Der Rechner wandelt jede in Minuten seit Mitternacht um und zieht dann die Startzeit von der Endzeit ab, um die reine Arbeitsspanne zu ermitteln.
Liegt die Endzeit vor der Startzeit (zum Beispiel 22:00 bis 06:00), geht der Rechner davon aus, dass die Schicht über Mitternacht reicht, und addiert vor dem Abziehen 24 Stunden zur Endzeit – ein separates Datum müssen Sie nicht eingeben.
Ihre unbezahlte Pause in Minuten wird von dieser Spanne abgezogen, um die reine Arbeitszeit zu erhalten. Das Ergebnis erscheint als Stunden und Minuten (z. B. 7h 30m) und als Dezimalstunden (7,5) für Lohnsysteme, die eine einzelne Zahl benötigen.
Rechenbeispiel
Minuten in Dezimalstunden umrechnen
Lohnsoftware benötigt eine einzelne Dezimalzahl, keine Angabe in „Stunden und Minuten“. Zum manuellen Umrechnen teilen Sie die Minuten durch 60. Einige gängige Umrechnungen:
| Minuten | Dezimalstunden |
|---|---|
| 15 Min. | 0,25 Std. |
| 30 Min. | 0,50 Std. |
| 45 Min. | 0,75 Std. |
| 7h 15m (435 Min.) | 7,25 Std. |
| 7h 30m (450 Min.) | 7,50 Std. |
| 7h 45m (465 Min.) | 7,75 Std. |
Nacht- und geteilte Schichten handhaben
Schichtarbeiter, Sicherheitspersonal und Beschäftigte im Gastgewerbe stempeln oft vor Mitternacht ein und danach wieder aus. Geben Sie die Zeiten genau so ein, wie sie auf der Uhr stehen – der Rechner erkennt, dass die Endzeit numerisch vor der Startzeit liegt, und rollt sie automatisch auf den nächsten Tag, sodass eine Schicht von 23:00 bis 07:00 korrekt 8 Stunden ergibt statt einer negativen Zahl.
Bei einer geteilten Schicht (in zwei getrennten Blöcken mit einer unbezahlten Lücke dazwischen gearbeitet, statt einer einzigen durchgehenden Pause) berechnen Sie jeden Block einzeln mit diesem Tool und addieren die beiden Dezimalstunden-Ergebnisse.
Warum unbezahlte Pausen für die Compliance wichtig sind
- In vielen Rechtsordnungen wird eine echte unbezahlte Essenspause (bei der die beschäftigte Person vollständig von der Arbeit freigestellt ist) nicht zur Arbeitszeit gezählt und fließt nicht in Mindestlohn- oder Überstundengrenzen ein.
- Eine kurze bezahlte Ruhepause (in der Regel unter 20 Minuten) gilt meist weiterhin als Arbeitszeit und sollte hier nicht abgezogen werden.
- Die Regeln unterscheiden sich je nach Land, Bundesland und Branche – prüfen Sie das örtliche Arbeitsrecht oder Ihren Arbeitsvertrag, bevor Sie entscheiden, welche Pausen unbezahlt sind.
- Eine schriftliche Aufzeichnung von Kommen, Gehen und Pausenzeiten schützt Arbeitgeber und Arbeitnehmer, falls die Stunden je strittig werden.