GPA-Rechner (Notendurchschnitt)
Tragen Sie Ihre Kurse als Buchstabennote und Leistungspunkte ein, wählen Sie die Skala Ihrer Hochschule und erhalten Sie in einem Schritt Ihren nach Punkten gewichteten GPA, die Gesamt-Leistungspunkte und die gesamten Quality Points.
So funktioniert diese Berechnung
Jeder Kurs liefert „Quality Points“ in Höhe seines Notenwerts multipliziert mit seinen Leistungspunkten – ein A mit 4 Punkten zählt mehr als ein A mit 1 Punkt. Der Rechner liest jeden Eintrag als Note:Punkte, getrennt durch Kommas oder Zeilenumbrüche.
Ihr GPA ist die Summe aller Quality Points geteilt durch die Summe aller Leistungspunkte: GPA = Σ(Notenwerte × Punkte) ÷ Σ(Punkte). Deshalb ist der GPA ein nach Leistungspunkten gewichteter Durchschnitt und kein einfacher Mittelwert Ihrer Noten.
Die Notenwerte stammen aus der von Ihnen gewählten Skala. Die 4.0- und 4.3-Skala nutzen die bekannten Plus-/Minus-Stufen (A, A-, B+, …); die an vielen koreanischen Universitäten übliche 4.5-Skala verwendet ganze Stufen ohne Minus-Noten.
Rechenbeispiel
Umrechnungstabelle für Notenwerte
Jede Skala rechnet eine Buchstabennote anders in einen Punktwert um. Einträge mit einem Gedankenstrich werden auf dieser Skala nicht erkannt und übersprungen.
| Note | 4.0-Skala | 4.3-Skala | 4.5-Skala |
|---|---|---|---|
| A+ | 4.0 | 4.3 | 4.5 |
| A | 4.0 | 4.0 | 4.0 |
| A- | 3.7 | 3.7 | — |
| B+ | 3.3 | 3.3 | 3.5 |
| B | 3.0 | 3.0 | 3.0 |
| B- | 2.7 | 2.7 | — |
| C+ | 2.3 | 2.3 | 2.5 |
| C | 2.0 | 2.0 | 2.0 |
| C- | 1.7 | 1.7 | — |
| D+ | 1.3 | 1.3 | 1.5 |
| D | 1.0 | 1.0 | 1.0 |
| D- | 0.7 | 0.7 | — |
| F | 0.0 | 0.0 | 0.0 |
Semester-GPA vs. kumulativer GPA
- Der Semester-GPA gewichtet nur die in einem Term belegten Kurse – er zeigt, wie es gerade um Sie steht.
- Der kumulative GPA gewichtet jeden Kurs, den Sie je für Ihren Abschluss belegt haben, sodass ein schwaches Semester ihn weniger bewegt als einen Einzelsemester-GPA.
- Um hier den kumulativen GPA zu erhalten, listen Sie einfach alle Kurse aus allen Semestern auf einmal auf – die Gewichtung nach Punkten erledigt den Rest automatisch.
- Zeugnisse und Bewerbungen für ein Masterstudium fragen meist den kumulativen GPA ab, während Entscheidungen zu Studienauflagen oder Bestenlisten oft auch den Semesterwert heranziehen.
So verbessern Sie Ihren GPA
- Priorisieren Sie Ihre punktstärksten Kurse – eine gute Note in einem 4-Punkte-Kurs bewegt Ihren GPA stärker als dieselbe Note in einem 1-Punkte-Seminar.
- Wiederholen Sie Kurse, bei denen Ihre Hochschule einen Notenersatz erlaubt; ein wiederholter Kurs kann eine niedrige Note in der kumulativen Berechnung tilgen oder ausgleichen.
- Kombinieren Sie einen anspruchsvollen Kurs mit einem leichteren im selben Term, damit eine schwierige Note den nach Punkten gewichteten Durchschnitt des Semesters nicht dominiert.
- Prüfen Sie, ob Ihre Hochschule Bestanden/Nicht-bestanden-, Gasthörer- oder abgemeldete Kurse aus dem GPA ausschließt – der gezielte Einsatz dieser Optionen kann Ihren Schnitt schützen, wenn es eng wird.
- Denken Sie daran: Der kumulative GPA lässt sich mit wachsender Punktzahl immer schwerer bewegen, daher haben die frühesten Semester den größten Hebel – und das größte Risiko.
Warum der GPA nach Punkten gewichtet ist und kein einfacher Mittelwert
Ein einfacher Mittelwert Ihrer Noten würde ein 1-Punkte-Bestanden/Nicht-bestanden-Seminar genauso behandeln wie einen 4-Punkte-Pflichtkurs, was nicht abbildet, wie viel Arbeit – oder wie viel Ihres Abschlusses – jeder Kurs ausmacht. Die Gewichtung nach Leistungspunkten sorgt dafür, dass Kurse mit mehr Arbeitsaufwand auch mehr Gewicht in der Endzahl haben.
Genau deshalb schadet eine schlechte Note in einem kleinen Wahlfach weit weniger als dieselbe Note bei einer hohen Kurslast, und ein GPA-Vergleich zwischen Studierenden ist nur dann sinnvoll, wenn die zugrunde liegenden Punktstrukturen ähnlich sind.