Gehaltserhöhung-Rechner — Netto, Preise & 10 Jahre
Es stehen schon typische Zahlen für diese Sprache. Ändern Sie sie auf Ihr Gehalt. Sie sehen den monatlichen Mehrbetrag, ungefähres Netto und ob die Erhöhung die Preise schlägt.
So funktioniert diese Berechnung
Erhöhung % = (neues Gehalt − altes Gehalt) ÷ altes Gehalt × 100. Extra pro Monat / Woche / Stunde teilt den Jahresbetrag durch 12, 52 und 2.080 Stunden.
Netto ist eine Schätzung, kein Lohnzettel. Der einfache Modus nutzt einen Steuer-% (schon für dieses Land gefüllt). Korea-Modus schätzt Rente, Krankenversicherung und Einkommensteuer.
„Nach Preisen“ vergleicht die Erhöhung mit der Teuerung. Die Zukunftswerte nehmen an, dass dieselbe Erhöhung 3, 5 und 10 Jahre lang kommt.
Rechenbeispiel
Nominale vs. reale Erhöhung
Die Zahl, die dieser Rechner liefert, ist Ihre nominale Erhöhung — der reine prozentuale Aufschlag auf Ihr Gehalt, bevor irgendetwas anderes berücksichtigt wird. Was für Ihren Lebensstandard tatsächlich zählt, ist Ihre reale Erhöhung: die nominale Erhöhung abzüglich Inflation. Wenn Ihr Gehalt um 4% steigt, während die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 3% steigen, beträgt Ihre reale, inflationsbereinigte Erhöhung nur etwa 1%.
In Jahren hoher Inflation kann eine auf dem Papier großzügige Erhöhung Sie bei der Kaufkraft dennoch schlechter dastehen lassen. Vergleichen Sie Ihren Erhöhungssatz stets mit der aktuellen Inflationsrate Ihres Landes, um zu wissen, ob Sie tatsächlich vorankommen.
Übliche Erhöhungssätze je nach Situation
| Situation | Üblicher Bereich | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Standardmäßige jährliche Leistungssteigerung | 2% – 4% | Häufig in stabilen Jahren mit niedriger Inflation |
| Überdurchschnittliche Leistungsbeurteilung | 4% – 7% | Würdigt starke individuelle Ergebnisse |
| Beförderung in eine neue Rolle | 8% – 15% | Spiegelt zusätzliche Verantwortung wider, nicht nur Betriebszugehörigkeit |
| Gegenangebot zur Mitarbeiterbindung | 10% – 20%+ | Dient dazu, ein konkurrierendes Jobangebot zu erreichen oder zu übertreffen |
| Anpassung an die Lebenshaltungskosten (COLA) | Folgt der Inflation | Soll das reale Gehalt erhalten, nicht steigern |
Ihre nächste Gehaltserhöhung verhandeln
- Recherchieren Sie das marktübliche Gehalt für Ihre Rolle, Ihr Level und Ihren Standort anhand mehrerer Gehaltsdatenquellen, bevor Sie fragen.
- Bringen Sie eine konkrete Liste jüngster Erfolge, Kennzahlen oder zusätzlicher Verantwortlichkeiten mit — vage Anfragen bekommen vage Antworten.
- Fordern Sie einen konkreten Prozentsatz oder Betrag statt eines offenen „Kann ich mehr bekommen“ und seien Sie bereit, ihn zu begründen.
- Achten Sie auf das Timing: nach einer starken Leistungsbeurteilung, einem abgeschlossenen Projekt oder wenn Sie neuen Aufgabenumfang übernehmen sind gute Momente zum Fragen.
- Wenn die Erhöhung selbst gedeckelt ist, fragen Sie nach Bonus, Beteiligung, zusätzlichem Urlaub oder einem klar definierten Weg zur nächsten Beurteilung.
Kleine Erhöhungen summieren sich über eine Karriere durch Zinseszins
Da die Erhöhung jedes Jahres auf ein bereits höheres Gehalt angewendet wird, wachsen kontinuierliche Erhöhungen exponentiell statt sich einfach zu addieren. Wer 10 Jahre lang jedes Jahr 4% bekommt, verdient am Ende rund 48% mehr als zu Beginn — nicht 40% — allein durch den Zinseszinseffekt. Deshalb hat auch ein früher, größerer Gehaltssprung (eine starke erste Verhandlung, ein gut getimter Jobwechsel) tendenziell einen überproportionalen Effekt auf das Lebenseinkommen im Vergleich zu derselben Gesamtsteigerung, die dünn über viele Jahre verteilt wird.