Der Daruma steht für unerschütterlichen Willen – die Kraft, nach jedem Sturz wieder aufzustehen. Er wird mit zwei leeren Augen verkauft und wird so zur Wunschfigur: Ein Auge malt man beim Fassen des Ziels aus, das zweite erst, wenn es erreicht ist.
Der Daruma ist eine japanische Papiermaché-Figur nach dem Vorbild Bodhidharmas, des Begründers des Zen-Buddhismus, in Meditationshaltung. Seit dem 18. Jahrhundert wird er in Takasaki in der Präfektur Gunma gefertigt – bis heute sein wichtigster Herstellungsort – und sein beschwerter Stehauf-Boden verkörpert das Sprichwort nanakorobi yaoki: siebenmal hinfallen, achtmal aufstehen.
Der Daruma steht für unerschütterlichen Willen – die Kraft, nach jedem Sturz wieder aufzustehen. Er wird mit zwei leeren Augen verkauft und wird so zur Wunschfigur: Ein Auge malt man beim Fassen des Ziels aus, das zweite erst, wenn es erreicht ist.
Zu Neujahr oder am Beginn einer Herausforderung malt man das linke Auge aus und stellt die Figur gut sichtbar auf, als tägliche Erinnerung an das Ziel. Ist es erreicht, erhält der Daruma dankbar sein rechtes Auge; in Japan bringt man ihn zum Jahresende in den Tempel, wo er feierlich verbrannt wird, und beginnt mit einem neuen.