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🧧 Omamori

Ein Omamori ist ein Segen zum Mitnehmen – göttlicher Schutz mit klarem Zweck, ob Verkehrssicherheit, Prüfungserfolg, Liebe, sichere Geburt oder florierende Geschäfte. Öffnet man den Beutel, entweicht der Überlieferung nach der Segen – der Inhalt bleibt darum höflich ungesehen.

Ursprung

Omamori sind kleine Brokat-Amulettbeutel, die an japanischen Shintō-Schreinen und buddhistischen Tempeln ausgegeben werden; im Inneren liegt ein Zettel oder Holztäfelchen mit einem Gebet oder heiligen Namen. Aus der Begegnung buddhistischer Talisman-Traditionen mit dem Shintō-Glauben entstanden, verbreiteten sie sich in der Edo-Zeit im Volk und nahmen ihre heutige Form an.

Bedeutung

Ein Omamori ist ein Segen zum Mitnehmen – göttlicher Schutz mit klarem Zweck, ob Verkehrssicherheit, Prüfungserfolg, Liebe, sichere Geburt oder florierende Geschäfte. Öffnet man den Beutel, entweicht der Überlieferung nach der Segen – der Inhalt bleibt darum höflich ungesehen.

Verwendung

Üblicherweise bindet man ihn an etwas, das man stets bei sich trägt: Tasche, Geldbörse, Handy oder Autoschlüssel. Nach etwa einem Jahr bringt man den Omamori zum Schrein oder Tempel zurück, wo er ehrerbietig verbrannt wird, und nimmt einen neuen mit.

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