Der Gabelknochen verkörpert Herzenswünsche und die Hoffnung auf ihre Erfüllung – eine kleine Zeremonie, die einen Wunsch einem V-förmigen Knochen anvertraut. Wer das längere Stück behält, dessen Wunsch soll in Erfüllung gehen; auch die englische Wendung „lucky break“ wird gern mit diesem Brauch verbunden.
Der Brauch geht auf die alten Etrusker zurück, die Vögel als Orakeltiere verehrten: Sie trockneten das V-förmige Gabelbein des Geflügels und strichen darüber, während sie sich etwas wünschten. Die Römer übernahmen die Sitte und machten daraus einen Wettstreit – zwei Menschen zerbrechen den Knochen –, der über Britannien nach Amerika gelangte und dort zum geliebten Thanksgiving-Ritual am Truthahn wurde.
Der Gabelknochen verkörpert Herzenswünsche und die Hoffnung auf ihre Erfüllung – eine kleine Zeremonie, die einen Wunsch einem V-förmigen Knochen anvertraut. Wer das längere Stück behält, dessen Wunsch soll in Erfüllung gehen; auch die englische Wendung „lucky break“ wird gern mit diesem Brauch verbunden.
Nach dem Festessen lässt man den Knochen einige Tage trocknen; dann haken zwei Personen ihre kleinen Finger um die Enden und ziehen. Wer das längere Stück erwischt, wünscht sich etwas – und verrät es nicht, bis es wahr geworden ist.