- Die von Konfuzius gepraegte Tradition versteht echte Intelligenz als Verbindung von Wissen, Selbstkultivierung und moralischem Charakter.
- Vergleichende Studien legen nahe, dass in vielen ostasiatischen Kulturen Fleiss und Beharrlichkeit als wichtigste Quelle von Leistung gelten.
- Lernen wird als ein Weg verstanden, der ein Leben lang fortdauert, nicht als Phase mit Abschluss.
- Waehrend der westliche IQ vor allem stabile individuelle Faehigkeit misst, betont die konfuzianische Sicht formbare Tugend und Anstrengung.
Wie pragt der Konfuzianismus das Verstaendnis von Intelligenz?
Die von Konfuzius gepraegte Tradition versteht echte Intelligenz als Verbindung von Wissen, Selbstkultivierung und moralischem Charakter. Klugheit zeigt sich nicht nur im Denken, sondern im rechten Handeln und in der Wahrung sozialer Harmonie.
Warum wird Anstrengung hoeher geschaetzt als Begabung?
Vergleichende Studien legen nahe, dass in vielen ostasiatischen Kulturen Fleiss und Beharrlichkeit als wichtigste Quelle von Leistung gelten. Wer scheitert, gilt eher als jemand, der noch nicht genug geuebt hat, als jemand ohne Talent.
Welche Rolle spielt lebenslanges Lernen?
Lernen wird als ein Weg verstanden, der ein Leben lang fortdauert, nicht als Phase mit Abschluss. Bildung dient der Vervollkommnung der Person und ihres Beitrags zur Gemeinschaft.
Wie unterscheidet sich das vom IQ-Denken?
Waehrend der westliche IQ vor allem stabile individuelle Faehigkeit misst, betont die konfuzianische Sicht formbare Tugend und Anstrengung. Intelligenz ist dort untrennbar mit Ethik und sozialer Verantwortung verbunden.