🗓️ Haustier-Checkliste für März
Der März ist das Scharnier zwischen Winter und Frühling: Flöhe und Zecken werden wieder aktiv, der Fellwechsel beginnt, und Reptilien erwachen aus der Winterstarre. Vom Hund bis zur Käferlarve bringt diese Checkliste alle Haustiere sicher in die neue Saison.
🐕Floh- und Zeckensaison beginnt
Zecken werden schon ab etwa 4 °C aktiv – der März ist also die Deadline, um den monatlichen Floh- und Zeckenschutz für Hund und Katze wieder aufzunehmen oder besser durchgängig fortzuführen. Suche den Hund nach jedem Spaziergang ab, besonders Ohren, Achseln und Zehenzwischenräume, und sprich mit der Tierarztpraxis über Borreliose und Anaplasmose in deiner Region.
🐕 Hunde🦎Reptilien sicher aus der Winterstarre holen
Reptilien wie Landschildkröten, die in Winterstarre waren, werden im März geweckt: Temperatur und Beleuchtungsdauer über ein bis zwei Wochen langsam hochfahren und vor der ersten Fütterung lauwarme Bäder anbieten. Wiegen nicht vergessen – mehr als 10 % Gewichtsverlust, Futterverweigerung nach zwei Wochen oder geschwollene Augen gehören in eine reptilienkundige Tierarztpraxis.
🦎 Reptilien🪲Käferlarven: letzter Substratwechsel
Sobald das Zimmer wärmer als 15 °C wird, erwachen die Larven von Hirsch- und Nashornkäfern aus der Winterruhe und fressen wieder kräftig – Anfang März steht deshalb der letzte komplette Substratwechsel an. Ab April bauen die Larven ihre Puppenwiege, danach darf das Substrat nicht mehr gestört werden; halte die Box bei 18–23 °C und leicht feucht.
🪲 Nashornkäfer🐈Frühjahrs-Fellwechsel beginnt
Im März beginnt der Frühjahrs-Fellwechsel: Doppelfell-Rassen wie Husky oder Schäferhund werfen die Winterunterwolle büschelweise ab, und Katzen schlucken beim Putzen große Mengen Haar. Täglich mit Unterwollkamm oder Fellwechsel-Striegel bürsten – würgt die Katze wiederholt, hat Verstopfung oder frisst schlecht, gehört das in die Tierarztpraxis und nicht nur an die Malzpaste.
🐈 Katzen🦜Längere Tage, Hormonschub bei Vögeln
Die länger werdenden Tage schalten Papageien und Sittiche im März in den Brutmodus: hormonelles Zwicken, Geschrei und bei Hennen Eiablage samt Legenot-Risiko. Begrenze das Licht auf 10–12 Stunden, indem du den Käfig früh abdeckst, entferne Höhlen und Nistgelegenheiten – und kraule nur den Kopf, denn Streicheln am Rücken oder unter den Flügeln wirkt wie Balz.
🦜 Vögel⚕️ Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Wenn ein Tier etwas Fragwürdiges gefressen hat oder Symptome zeigt, wende dich sofort an deine Tierarztpraxis oder einen Giftnotruf für Tiere.