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🗓️ April-Checkliste für Haustiere

Der April bringt steigende Temperaturen, längere Tage und den echten Start der Floh- und Zeckensaison auf der Nordhalbkugel. Reptilien erwachen aus der Winterstarre, Ziervögel kommen in Frühlingsstimmung, und Käferlarven brauchen den letzten Substratwechsel vor der Verpuppung.

🛡️Floh- und Zeckensaison beginnt

Sobald die Tagestemperaturen stabil über 10 °C liegen, schlüpfen Flöhe, und Zecken lauern im hohen Gras – im April beginnt die Hauptsaison. Starten Sie jetzt wieder mit monatlichem Spot-on oder Kautablette für Hund und Katze und suchen Sie nach jedem Spaziergang Ohren, Achseln und Zehenzwischenräume ab. In Risikogebieten außerdem an Borreliose-Schutz und Herzwurm-Prophylaxe denken.

🐕 Hunde

🦎Reptilien: Ende der Winterstarre

Landschildkröten, Bartagamen und andere Reptilien sollten die Winterstarre jetzt vollständig beendet haben: Beleuchtungsdauer über 1–2 Wochen auf 12–14 Stunden anheben und die Sonnenplatz-Temperatur schrittweise hochfahren. Lauwarme Bäder helfen beim Rehydrieren; frisst ein Tier zwei Wochen nach dem Aufwärmen noch nicht, gehört es zum reptilienkundigen Tierarzt. Jetzt auch die UVB-Lampe tauschen – sie verliert Leistung, lange bevor sie durchbrennt.

🦎 Reptilien

🪲Käferlarven: letzter Substratwechsel

Für Larven von Nashorn- und Hirschkäfern ist der April das letzte sichere Zeitfenster, um das Fermentsubstrat zu erneuern, bevor sie im späten Frühjahr ihre Puppenwiege bauen. Substrat austauschen, wenn mehr als die Hälfte aus Kot besteht, die unterste Schicht fest andrücken und so feucht halten, dass es ballt, ohne zu tropfen. Ab Mai nicht mehr graben – eine zerstörte Puppenwiege bedeutet oft einen missgebildeten oder toten Käfer.

🪲 Nashornkäfer

🦜Frühjahrshormone bei Ziervögeln

Mehr Tageslicht schaltet bei Papageien und Sittichen die Brutstimmung ein: Schreien, Beißen, Käfigverteidigung und bei Hennen Dauerlegen sind typisch. Begrenzen Sie das Licht auf 10–12 Stunden mit früher Nachtruhe, kraulen Sie nur Kopf und Nacken und entfernen Sie Nisthöhlen, Schlafzelte und Schredderpapier. Bei anhaltender Eiablage zum vogelkundigen Tierarzt – Legenot und Kalziummangel werden schnell lebensbedrohlich.

🦜 Vögel

🐈Fellwechsel und Haarballen

Hunde mit Unterwolle und die meisten Katzen werfen jetzt das Winterfell ab – wochenlanger, starker Fellwechsel ist normal. Kurzhaarkatzen 2–3-mal pro Woche, Langhaarkatzen täglich mit dem Unterwollkamm bürsten, um Verfilzungen und Haarballen zu reduzieren; häufiges Erbrechen von Haaren oder Verstopfung gehört in die Tierarztpraxis. Beim Hund entdeckt man beim Bürsten außerdem Zecken, Krusten und Hautprobleme frühzeitig.

🐈 Katzen
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⚕️ Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Wenn ein Tier etwas Fragwürdiges gefressen hat oder Symptome zeigt, wende dich sofort an deine Tierarztpraxis oder einen Giftnotruf für Tiere.

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