Bischofsmütze – Pflege
Astrophytum myriostigma · Kakteengewächse
Astrophytum myriostigma · Kakteengewächse
Die Bischofsmütze (Astrophytum myriostigma) ist eine beliebte Zimmerpflanze aus der Familie der Kakteengewächse, heimisch in Nordmexiko. Sie ist mittel zu pflegen und wird drinnen meist 10–30 cm groß. Hier findest du alles, um sie gesund zu halten – Gießen, Licht, Luftfeuchtigkeit, Düngen, Vermehrung und Haustiersicherheit. Sie wächst langsam und legt den Großteil ihres Wachstums in den warmen, hellen Monaten des Frühjahrs und Sommers zu.
| Wachstumsrate | langsam |
|---|---|
| Endgröße | 10–30 cm |
| Heimatregion | Nordmexiko |
| Pflanzenfamilie | Kakteengewächse |
| Giftigkeit | Ungiftig |
| Luftreinigend | Nein |
| Ideal für | Haushalte mit Haustieren, Vielreisende, einen Farbtupfer |
Gieße deine Bischofsmütze etwa alle 14–32 Tage und lass die oberen paar Zentimeter der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen. Leere stets den Untersetzer, damit die Wurzeln nie im Wasser stehen – Staunässe ist die häufigste Todesursache dieser Pflanze.
Unsicher, wann du gießen sollst? Stecke einen Finger 2–3 cm in die Erde und gieße erst, wenn sie sich in dieser Tiefe trocken anfühlt – ein günstiges Feuchtigkeitsmessgerät oder das Gewicht des Topfes hilft ebenfalls. Gieße gründlich, bis Wasser aus den Abzugslöchern läuft, und schütte dann den Rest aus dem Untersetzer weg. Weiche, vergilbende untere Blätter bedeuten meist zu viel Wasser; knusprige, sich einrollende Blätter meist zu wenig. Reduziere in den dunkleren Monaten immer, wenn die Pflanze deutlich weniger trinkt.
Die Bischofsmütze möchte helles Licht mit einigen Stunden direkter Sonne, etwa an einem Süd- oder Westfenster.
Ein Süd- oder Westfenster ist am besten, wo sie täglich ein paar Stunden direkte Sonne bekommt. Stand sie zuvor dunkler, gewöhne sie über ein bis zwei Wochen langsam an stärkere Sonne, um Verbrennungen zu vermeiden.
Halte sie bei 8–35 °C und fern von kalter Zugluft und Heizungsluft. Bevorzugte Luftfeuchtigkeit: Niedrig. Ist deine Raumluft trocken, stelle sie zu anderen Pflanzen oder nutze einen Luftbefeuchter.
Pflanze sie in eine grobkörnige, schnell abtrocknende Kakteen-/Sukkulentenerde. Zum Düngen empfiehlt sich ein leichter Sukkulentendünger ein- bis zweimal in der Wachstumszeit; im Herbst und Winter, wenn das Wachstum nachlässt, legst du eine Düngepause ein.
| Jahreszeit | Gießen | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Frühling (Mär–Mai) | Nimm das regelmäßige Gießen wieder auf, sobald das Wachstum neu einsetzt. | Die Hauptwachstumszeit beginnt – dünge wieder, topfe um, falls sie durchwurzelt ist, und nimm jetzt Stecklinge für die besten Erfolgsaussichten. |
| Sommer (Jun–Aug) | Dies ist die durstigste Jahreszeit; prüfe die Erde häufiger. | Dünge weiter nach Plan, achte in der Wärme auf Schädlinge und schütze die Blätter vor sengender Mittagssonne hinter Glas. Höhere Luftfeuchtigkeit ist willkommen. |
| Herbst (Sep–Nov) | Lass die Erde zwischen den Wassergaben etwas länger abtrocknen. | Reduziere das Düngen, wenn das Wachstum nachlässt, und rücke die Pflanze vor den ersten Kältetagen von kalten Fenstern und Türen ab. |
| Winter (Dez–Feb) | Gieße sparsam – Staunässe ist jetzt die Todesursache Nummer eins. | Stelle das Düngen ein, gib ihr den hellsten Platz, den du hast, und halte sie von Heizkörpern, Heizungsluft und kalter Zugluft fern. |
Topfe etwa alle 2–3 Jahre um, am besten im Frühjahr, wenn das Wachstum anzieht. Wähle nur eine Topfgröße größer (2–3 cm breiter) mit Abzugslöchern – ein zu großer Topf hält Wasser und begünstigt Wurzelfäule. Zeichen dafür: Wurzeln, die aus den Abzugslöchern kriechen oder sich an der Oberfläche kringeln, Wasser, das direkt durchläuft, oder stockendes Wachstum. In den Jahren ohne Umtopfen kratzt du die oberen paar Zentimeter Erde ab und ersetzt sie.
Im Frühjahr und Frühsommer, während des aktiven Wachstums, ist die Erfolgsquote am höchsten. So gehst du Schritt für Schritt vor:
| Pflanzentyp | Kaktus |
|---|---|
| Gattung | Astrophytum |
| Familie | Cactaceae · Kakteengewächse |
| Heimat | Nordmexiko |
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Weiche, matschige Basis (Wurzelfäule) | Vernässte Erde | Topfe in frische, trockene Erde um, schneide faule Wurzeln ab und gieße weniger. |
| Schädlinge (Milben, Wollläuse) | Trockene Bedingungen oder eine neue befallene Pflanze | Wische die Blätter ab, spüle sie und behandle mit Schmierseife oder Neem. |
| Braune Flecken auf den Blättern | Unregelmäßiges Gießen, kalte Zugluft oder Pilzbefall | Gieße gleichmäßig, halte sie warm und entferne stark befallene Blätter. |
Die üblichen Zimmerschädlinge sind Spinnmilben (feine Gespinste, gesprenkelte Blätter), Wollläuse (weiße, watteartige Büschel), Schildläuse (kleine braune Höcker) und Trauermücken (winzige Fliegen aus nasser Erde). Untersuche jede neue Pflanze, bevor sie zu den anderen kommt, wische die Blätter ab und zu ab und lass die obere Erdschicht abtrocknen, um Trauermücken fernzuhalten. Beim ersten Anzeichen isolierst du die Pflanze, wischst oder spülst ab, was du kannst, und behandelst wöchentlich mit Schmierseifenlösung oder Neemöl, bis sie frei ist.
Nein – die ASPCA führt die Bischofsmütze als ungiftig für Katzen und Hunde. Große Mengen jeder Pflanze können dennoch leichte Magenbeschwerden verursachen.
Etwa alle 14–32 Tage – lass zuerst die oberen paar Zentimeter der Erde abtrocknen, gieße dann gründlich und lass abtropfen.
Hell mit etwas direkter Sonne. Halte sie aus der harten direkten Mittagssonne fern, sofern es keine Sonnenpflanze ist.
Vernässte Erde. Topfe in frische, trockene Erde um, schneide faule Wurzeln ab und gieße weniger.
Etwa alle 2–3 Jahre, am besten im Frühjahr. Wähle nur eine Topfgröße größer, wenn die Wurzeln den Topf füllen oder aus den Abzugslöchern wachsen.
Sie wächst langsam, wobei der Großteil des Wachstums in die helleren, wärmeren Monate des Frühjahrs und Sommers fällt.
Meist 10–30 cm drinnen, je nach Licht, Topfgröße und wie lange du sie schon hast.
Sie wird vor allem wegen ihres Aussehens gezogen, nicht als luftreinigende Pflanze, auch wenn alle Zimmerpflanzen etwas Grün und Feuchtigkeit hinzufügen.
Sie gilt als mittel. Mit einer beständigen Routine gedeiht sie gut.
Die Pflegewerte spiegeln etablierte gärtnerische Empfehlungen wider; die Giftigkeit ist mit der ASPCA abgeglichen.





Zuletzt geprüft: 2026-08-23