Wasserlinse – Pflege
Lemna minor · Aronstabgewächse
Lemna minor · Aronstabgewächse
Die Wasserlinse (Lemna minor) ist eine Wasserpflanze, die untergetaucht in Süßwasseraquarien wächst. Sie stammt aus weltweit, gilt als einfach in der Haltung und erreicht 1–5 cm. So ziehst du sie unter Wasser – Beleuchtung, Bodengrund, CO₂, Platzierung und Vermehrung.
| Wachstumsrate | schnell |
|---|---|
| Endgröße | 1–5 cm |
| Heimatregion | weltweit |
| Pflanzenfamilie | Aronstabgewächse |
| Giftigkeit | Ungiftig |
| Luftreinigend | Nein |
| Ideal für | Anfänger, Haushalte mit Haustieren |
Halte das Wasser bei 6–33 °C. Stabiles, sanft bewegtes Wasser und regelmäßige Teilwasserwechsel halten sie gesund; plötzliche Schwankungen bei Temperatur oder Wasserchemie lassen sie zerfallen.
Gib ihr eine Aquarienbeleuchtung, die Volle Sonne entspricht. Low-Tech-Becken eignen sich für anspruchslose Arten; helleres Licht (und oft CO₂) bringt die schönste Färbung und kompaktes Wachstum, füttert aber auch Algen – halte daher sorgfältig die Balance.
Pflanze sie in Wasser mit Kieseln oder eine gut durchlässige Erde. Wurzelnde Arten sind Starkzehrer – empfehlenswert ist Wurzeltabs oder ein flüssiger Aquariendünger (und CO₂ bei anspruchsvollen Arten). Aufsitzerpflanzen wie Anubias, Javafarn und Bucephalandra dürfen NICHT eingegraben werden: Binde oder klebe ihr Rhizom an Wurzelholz oder Stein, sonst faulen sie.
Ihre Größe und ihr Wuchs passen je nach Höhe in den Vorder-, Mittel- oder Hintergrund; schneide die Spitzen zurück und pflanze sie neu, um sie dicht zu halten.
Im Frühjahr und Frühsommer, während des aktiven Wachstums, ist die Erfolgsquote am höchsten. So gehst du Schritt für Schritt vor:
| Pflanzentyp | Wasserpflanze |
|---|---|
| Gattung | Lemna |
| Familie | Araceae · Aronstabgewächse |
| Heimat | weltweit |
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Algen auf Blättern oder Glas | Zu viel Licht oder zu viele Nährstoffe im Wasser | Verkürze die Beleuchtungsdauer, dünge weniger und setze algenfressende Putztruppe ein. |
| Vergilbende Blätter | Meist Staunässe oder schlechte Drainage | Lass die Erde zwischen den Wassergaben stärker abtrocknen und sorge dafür, dass der Topf abläuft. |
Die üblichen Zimmerschädlinge sind Spinnmilben (feine Gespinste, gesprenkelte Blätter), Wollläuse (weiße, watteartige Büschel), Schildläuse (kleine braune Höcker) und Trauermücken (winzige Fliegen aus nasser Erde). Untersuche jede neue Pflanze, bevor sie zu den anderen kommt, wische die Blätter ab und zu ab und lass die obere Erdschicht abtrocknen, um Trauermücken fernzuhalten. Beim ersten Anzeichen isolierst du die Pflanze, wischst oder spülst ab, was du kannst, und behandelst wöchentlich mit Schmierseifenlösung oder Neemöl, bis sie frei ist.
Nein – die ASPCA führt die Wasserlinse als ungiftig für Katzen und Hunde. Große Mengen jeder Pflanze können dennoch leichte Magenbeschwerden verursachen.
Etwa alle 7–7 Tage – lass zuerst die oberen paar Zentimeter der Erde abtrocknen, gieße dann gründlich und lass abtropfen.
Volle Sonne. Halte sie aus der harten direkten Mittagssonne fern, sofern es keine Sonnenpflanze ist.
Zu viel Licht oder zu viele Nährstoffe im Wasser. Verkürze die Beleuchtungsdauer, dünge weniger und setze algenfressende Putztruppe ein.
Etwa alle 1–2 Jahre, am besten im Frühjahr. Wähle nur eine Topfgröße größer, wenn die Wurzeln den Topf füllen oder aus den Abzugslöchern wachsen.
Sie wächst schnell, wobei der Großteil des Wachstums in die helleren, wärmeren Monate des Frühjahrs und Sommers fällt.
Meist 1–5 cm drinnen, je nach Licht, Topfgröße und wie lange du sie schon hast.
Sie wird vor allem wegen ihres Aussehens gezogen, nicht als luftreinigende Pflanze, auch wenn alle Zimmerpflanzen etwas Grün und Feuchtigkeit hinzufügen.
Sie gilt als einfach. Sie ist sehr genügsam und ideal für Anfänger.
Die Pflegewerte spiegeln etablierte gärtnerische Empfehlungen wider; die Giftigkeit ist mit der ASPCA abgeglichen.
Zuletzt geprüft: 2026-08-23