Foto: No machine-readable author provided. NathanBeach assumed (based on copyright claims). / CC BY-SA 3.0Silbernetzblatt – Pflege
Fittonia albivenis · Akanthusgewächse
Foto: No machine-readable author provided. NathanBeach assumed (based on copyright claims). / CC BY-SA 3.0Fittonia albivenis · Akanthusgewächse
Die Silbernetzblatt (Fittonia albivenis) ist eine beliebte Zimmerpflanze aus der Familie der Akanthusgewächse, heimisch in Peru & Ecuador. Sie ist anspruchsvoll zu pflegen und wird drinnen meist 10–20 cm groß. Hier findest du alles, um sie gesund zu halten – Gießen, Licht, Luftfeuchtigkeit, Düngen, Vermehrung und Haustiersicherheit. Sie wächst mäßig und legt den Großteil ihres Wachstums in den warmen, hellen Monaten des Frühjahrs und Sommers zu.
| Wachstumsrate | mäßig |
|---|---|
| Endgröße | 10–20 cm |
| Heimatregion | Peru & Ecuador |
| Pflanzenfamilie | Akanthusgewächse |
| Giftigkeit | Ungiftig |
| Luftreinigend | Nein |
| Ideal für | Haushalte mit Haustieren |
Gieße deine Silbernetzblatt etwa alle 3–6 Tage und lass die oberen paar Zentimeter der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen. Leere stets den Untersetzer, damit die Wurzeln nie im Wasser stehen – Staunässe ist die häufigste Todesursache dieser Pflanze.
Unsicher, wann du gießen sollst? Stecke einen Finger 2–3 cm in die Erde und gieße erst, wenn sie sich in dieser Tiefe trocken anfühlt – ein günstiges Feuchtigkeitsmessgerät oder das Gewicht des Topfes hilft ebenfalls. Gieße gründlich, bis Wasser aus den Abzugslöchern läuft, und schütte dann den Rest aus dem Untersetzer weg. Weiche, vergilbende untere Blätter bedeuten meist zu viel Wasser; knusprige, sich einrollende Blätter meist zu wenig. Reduziere in den dunkleren Monaten immer, wenn die Pflanze deutlich weniger trinkt.
Gib deiner Silbernetzblatt mittleres bis helles indirektes Licht. Sie passt sich an viele Standorte an, meidet aber die harte Mittagssonne auf den Blättern.
Ein Ostfenster ist nahezu ideal, ebenso ein Platz etwa einen Meter von einem helleren Süd- oder Westfenster entfernt. Ein leichter Vorhang mildert die harte Nachmittagssonne. Drehe den Topf jede Woche um eine Vierteldrehung, damit sie gleichmäßig zum Licht wächst.
Halte sie bei 18–26 °C und fern von kalter Zugluft und Heizungsluft. Bevorzugte Luftfeuchtigkeit: Hoch. Ist deine Raumluft trocken, stelle sie zu anderen Pflanzen oder nutze einen Luftbefeuchter.
Pflanze sie in eine nährstoffreiche, feuchtigkeitsspeichernde und dennoch gut durchlässige Erde. Zum Düngen empfiehlt sich ein verdünnter Volldünger einmal im Monat im Frühjahr und Sommer; im Herbst und Winter, wenn das Wachstum nachlässt, legst du eine Düngepause ein.
| Jahreszeit | Gießen | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Frühling (Mär–Mai) | Nimm das regelmäßige Gießen wieder auf, sobald das Wachstum neu einsetzt. | Die Hauptwachstumszeit beginnt – dünge wieder, topfe um, falls sie durchwurzelt ist, und nimm jetzt Stecklinge für die besten Erfolgsaussichten. |
| Sommer (Jun–Aug) | Dies ist die durstigste Jahreszeit; prüfe die Erde häufiger. | Dünge weiter nach Plan, achte in der Wärme auf Schädlinge und schütze die Blätter vor sengender Mittagssonne hinter Glas. Höhere Luftfeuchtigkeit ist willkommen. |
| Herbst (Sep–Nov) | Lass die Erde zwischen den Wassergaben etwas länger abtrocknen. | Reduziere das Düngen, wenn das Wachstum nachlässt, und rücke die Pflanze vor den ersten Kältetagen von kalten Fenstern und Türen ab. |
| Winter (Dez–Feb) | Gieße sparsam – Staunässe ist jetzt die Todesursache Nummer eins. | Stelle das Düngen ein, gib ihr den hellsten Platz, den du hast, und halte sie von Heizkörpern, Heizungsluft und kalter Zugluft fern. |
Topfe etwa alle 2 Jahre um, am besten im Frühjahr, wenn das Wachstum anzieht. Wähle nur eine Topfgröße größer (2–3 cm breiter) mit Abzugslöchern – ein zu großer Topf hält Wasser und begünstigt Wurzelfäule. Zeichen dafür: Wurzeln, die aus den Abzugslöchern kriechen oder sich an der Oberfläche kringeln, Wasser, das direkt durchläuft, oder stockendes Wachstum. In den Jahren ohne Umtopfen kratzt du die oberen paar Zentimeter Erde ab und ersetzt sie.
Im Frühjahr und Frühsommer, während des aktiven Wachstums, ist die Erfolgsquote am höchsten. So gehst du Schritt für Schritt vor:
| Pflanzentyp | Blattschmuck-Zimmerpflanze |
|---|---|
| Gattung | Fittonia |
| Familie | Acanthaceae · Akanthusgewächse |
| Heimat | Peru & Ecuador |
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Hängen oder Welken | Zu wenig (oder zu viel) Wasser | Prüfe die Erde: gieße, wenn sie trocken ist, und reduziere, wenn sie nass ist. |
| Sich einrollende Blätter | Zu wenig Wasser oder niedrige Luftfeuchtigkeit | Gieße nach Plan und erhöhe die Luftfeuchtigkeit. |
Die üblichen Zimmerschädlinge sind Spinnmilben (feine Gespinste, gesprenkelte Blätter), Wollläuse (weiße, watteartige Büschel), Schildläuse (kleine braune Höcker) und Trauermücken (winzige Fliegen aus nasser Erde). Untersuche jede neue Pflanze, bevor sie zu den anderen kommt, wische die Blätter ab und zu ab und lass die obere Erdschicht abtrocknen, um Trauermücken fernzuhalten. Beim ersten Anzeichen isolierst du die Pflanze, wischst oder spülst ab, was du kannst, und behandelst wöchentlich mit Schmierseifenlösung oder Neemöl, bis sie frei ist.
Nein – die ASPCA führt die Silbernetzblatt als ungiftig für Katzen und Hunde. Große Mengen jeder Pflanze können dennoch leichte Magenbeschwerden verursachen.
Etwa alle 3–6 Tage – lass zuerst die oberen paar Zentimeter der Erde abtrocknen, gieße dann gründlich und lass abtropfen.
Mittleres, helles indirektes Licht. Halte sie aus der harten direkten Mittagssonne fern, sofern es keine Sonnenpflanze ist.
Zu wenig (oder zu viel) Wasser. Prüfe die Erde: gieße, wenn sie trocken ist, und reduziere, wenn sie nass ist.
Etwa alle 2 Jahre, am besten im Frühjahr. Wähle nur eine Topfgröße größer, wenn die Wurzeln den Topf füllen oder aus den Abzugslöchern wachsen.
Sie wächst mäßig, wobei der Großteil des Wachstums in die helleren, wärmeren Monate des Frühjahrs und Sommers fällt.
Meist 10–20 cm drinnen, je nach Licht, Topfgröße und wie lange du sie schon hast.
Sie wird vor allem wegen ihres Aussehens gezogen, nicht als luftreinigende Pflanze, auch wenn alle Zimmerpflanzen etwas Grün und Feuchtigkeit hinzufügen.
Sie kann bei Luftfeuchtigkeit und Gießen heikel sein und belohnt daher aufmerksame Pflege.
Die Pflegewerte spiegeln etablierte gärtnerische Empfehlungen wider; die Giftigkeit ist mit der ASPCA abgeglichen.

Zuletzt geprüft: 2026-08-23