Seitenverhältnis-Rechner
Geben Sie eine Breite und Höhe ein, um sie auf ein vereinfachtes Seitenverhältnis (wie 16:9 oder 4:3) und ein Dezimalverhältnis zu reduzieren, oder wechseln Sie in den Skalierungsmodus, um die passende Höhe für eine neue Breite zu ermitteln, ohne das Bild zu strecken oder zu stauchen.
So funktioniert diese Berechnung
Im Verhältnismodus ermittelt der Rechner den größten gemeinsamen Teiler (ggT) von Breite und Höhe und teilt beide Werte durch diesen — genau wie beim Kürzen eines Bruchs. 1920 × 1080 haben den ggT 120, sodass sich beim Teilen 16:9 ergibt. Das Dezimalverhältnis ist einfach Breite ÷ Höhe und eignet sich, um Verhältnisse zu vergleichen, die sich nicht zu runden ganzen Zahlen kürzen lassen.
Im Skalierungsmodus behält der Rechner das ursprüngliche Verhältnis von Breite zu Höhe bei und berechnet die fehlende Seite: neue Höhe = ursprüngliche Höhe × (neue Breite ÷ ursprüngliche Breite). Da sich das Verhältnis zwischen Breite und Höhe nie ändert, behält das skalierte Bild oder Video seine ursprünglichen Proportionen und wirkt nie gestreckt oder gestaucht.
Beide Modi funktionieren mit jeder einheitlichen Maßeinheit — Pixel für Bildschirme und Bilder, oder Zentimeter und Zoll für Druckerzeugnisse — solange Breite und Höhe dieselbe Einheit verwenden.
Rechenbeispiel
Gängige Seitenverhältnisse
Das sind die Verhältnisse, denen Sie bei Bildschirmen, Fotos und Videos am häufigsten begegnen:
| Verhältnis | Dezimalwert | Typische Verwendung |
|---|---|---|
| 1:1 | 1.0000 | Quadratisch — Instagram-Beiträge, Albumcover, Profilfotos |
| 4:3 | 1.3333 | Klassisches TV, ältere Monitore, Standard-Fotoabzüge |
| 3:2 | 1.5000 | DSLR- und spiegellose Kamerasensoren, 4x6-Abzüge |
| 16:10 | 1.6000 | Manche Laptop- und Desktop-Monitore |
| 16:9 | 1.7778 | HD/4K-Video, Breitbild-TV, die meisten modernen Monitore |
| 21:9 | 2.3333 | Ultrawide-Monitore, filmisches/anamorphotisches Video |
| 9:16 | 0.5625 | Vertikales Video — Stories, Reels, Shorts |
Warum das Seitenverhältnis beim Skalieren beibehalten werden sollte
Wenn Sie Breite und Höhe unabhängig voneinander ändern, wird das Bild oder Video gestreckt oder gestaucht — aus Kreisen werden Ovale, Gesichter wirken verzerrt. Wird das Verhältnis von Breite zu Höhe beim Skalieren konstant gehalten (beide Seiten mit demselben Faktor skaliert), bleiben die ursprünglichen Proportionen exakt erhalten. Deshalb sperren Design-Tools und Videoeditoren das Seitenverhältnis meist standardmäßig und lassen Sie nur einen Anfasspunkt ziehen.
Letterboxing und Pillarboxing
- Letterboxing: Schwarze Balken oben und unten, um breitere Inhalte ohne Zuschneiden oder Verzerren auf einen höheren Bildschirm zu bringen (z. B. ein 21:9-Film auf einem 16:9-Fernseher).
- Pillarboxing: Schwarze Balken links und rechts, um höhere Inhalte auf einen breiteren Bildschirm zu bringen (z. B. altes 4:3-Filmmaterial auf einem 16:9-Display).
- Zuschneiden: Statt Balken hinzuzufügen, schneiden manche Player die Ränder des Inhalts ab, um den Bildschirm zu füllen — das vermeidet Balken, verliert aber einen Teil des ursprünglichen Bildausschnitts.
- Strecken (nicht empfohlen): Inhalte ohne Beibehaltung des Verhältnisses bildschirmfüllend zu erzwingen, verzerrt jede Form im Bild.
Verhältnisse in CSS und Design-Tools nutzen
Modernes CSS unterstützt eine aspect-ratio-Eigenschaft (z. B. aspect-ratio: 16 / 9), die die Proportionen eines Elements fixiert, während sich sein Container in der Größe ändert — nützlich für responsive Video-Einbettungen und Bild-Platzhalter, die während des Ladens keinen Layout-Sprung verursachen sollen. Design-Tools wie Figma und Photoshop erlauben es ebenfalls, beim Zeichnen oder Skalieren eines Rahmens ein Verhältnis zu sperren, basierend auf demselben Breite-zu-Höhe-Verhältnis, das dieser Rechner berechnet.