Begrenzte Evidenz und nur bei kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) – eine kleine Studie zeigte dort ein Nachwachsen, aber nicht bei gewöhnlicher erblich bedingter Glatzenbildung.
Der Hype geht auf eine kleine Studie von 2002 zurück, in der das zweimal tägliche Auftragen von Zwiebelsaft bei vielen Menschen mit Alopecia areata (dem autoimmunen, kreisrunden Typ) Haare nachwachsen ließ, wahrscheinlich über Schwefelverbindungen und eine Reizung, die die Immunreaktion anstoßen. Wichtig: Das ist eine andere Erkrankung als der androgenetische (erblich bedingte) Haarausfall, für den es bei Zwiebelsaft praktisch keine stützende Evidenz gibt.
Fazit: Wenn Sie kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) haben, ist Zwiebelsaft ein günstiges Experiment mit einer gewissen (schwachen) Stützung – aber gehen Sie zum Hautarzt, da inzwischen weit bessere Behandlungen existieren. Bei erblich bedingter Ausdünnung lassen Sie es: Der Geruch, die Reizung und das Fehlen von Evidenz sind es nicht wert. Verwenden Sie stattdessen bewährte Behandlungen.
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FAQ
Lässt Zwiebelsaft bei erblich bedingter Glatzenbildung Haare nachwachsen?
Dafür gibt es keine guten Belege. Die stützende Studie betraf Alopecia areata (den kreisrunden autoimmunen Typ), nicht den androgenetischen erblich bedingten Haarausfall, bei dem Zwiebelsaft nicht als wirksam erwiesen ist.
Wie wird Zwiebelsaft für die Haare verwendet?
In der Studie wurde er zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen. Rechnen Sie mit einem starken Geruch und möglicher Reizung. Bei Alopecia areata sollten Sie zuerst einen Hautarzt zu modernen, weit wirksameren Optionen befragen.
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