- CHC verbindet das Modell fluider und kristalliner Intelligenz von Cattell und Horn mit Carrolls Drei-Schichten-Theorie zu einer einzigen Hierarchie.
- Dazu zahlen unter anderem fluides Schlussfolgern, erworbenes Wissen, Arbeitsgedachtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit sowie visuelle und auditive Verarbeitung.
- CHC stutzt sich auf jahrzehntelange faktorenanalytische Forschung und liefert Testentwicklern eine klare Landkarte dessen, was es zu messen gilt.
- Verfahren wie der Woodcock-Johnson-Test und die aktuellen Wechsler-Skalen sind nach den breiten CHC-Fahigkeiten gegliedert.
Was ist die CHC-Theorie?
CHC verbindet das Modell fluider und kristalliner Intelligenz von Cattell und Horn mit Carrolls Drei-Schichten-Theorie zu einer einzigen Hierarchie. An der Spitze steht ein Generalfaktor, darunter breite Fahigkeiten und ganz unten viele enge Fahigkeiten.
Was sind die breiten Fahigkeiten?
Dazu zahlen unter anderem fluides Schlussfolgern, erworbenes Wissen, Arbeitsgedachtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit sowie visuelle und auditive Verarbeitung. Jede breite Fahigkeit fasst ein Bundel verwandter, engerer Teilfertigkeiten zusammen.
Warum ist es das fuhrende Modell?
CHC stutzt sich auf jahrzehntelange faktorenanalytische Forschung und liefert Testentwicklern eine klare Landkarte dessen, was es zu messen gilt. Die meisten modernen IQ-Testbatterien orientieren sich daran.
Wie wird es in der Praxis genutzt?
Verfahren wie der Woodcock-Johnson-Test und die aktuellen Wechsler-Skalen sind nach den breiten CHC-Fahigkeiten gegliedert. So entstehen detaillierte kognitive Profile statt einer einzigen Zahl.