Zink bei Haarausfall

Zuletzt aktualisiert: 2026-06-14
Evidenz: Unzureichend

Nur bei Mangel – Zink behebt Haarausfall, der durch niedrige Zinkwerte verursacht wird, aber zusätzliches Zink lässt bei Menschen mit normalen Werten keine Haare wachsen.

Zink ist für den Haarwachstumszyklus unentbehrlich, und ein echter Mangel kann Haarausfall verursachen, der sich nach Behebung wieder zurückbildet. Aber die meisten Menschen, die sich normal ernähren, haben keinen Mangel, und es gibt keine guten Belege dafür, dass die Einnahme von zusätzlichem Zink über Ihren Bedarf hinaus mehr Haare wachsen lässt. Schlimmer noch: Chronisch hohe Zinkdosen können einen Kupfermangel und eine eigene Art von Haarausfall verursachen.

Fazit: Supplementieren Sie Zink nicht blind für die Haare. Wenn Sie Risikofaktoren haben (restriktive Ernährung, Darmerkrankungen) oder unerklärlichen Haarausfall, lassen Sie einen Bluttest machen und beheben Sie einen echten Mangel. Andernfalls konzentrieren Sie sich auf bewährte Behandlungen und eine ausgewogene Ernährung, statt mit hochdosierten Mineralstoffen zu raten.

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Quellen: AAD ↗

FAQ

Kann ein niedriger Zinkspiegel Haarausfall verursachen?

Ja – ein echter Zinkmangel kann Haarausfall verursachen, der sich bessert, wenn die Werte wiederhergestellt sind. Aber das ist bei Menschen mit abwechslungsreicher Ernährung selten, und ein Test ist besser als zu raten.

Wie viel Zink ist sicher?

Sich nahe an der empfohlenen Tagesdosis zu halten, ist sicher; chronisch hohe Dosen (deutlich darüber) können einen Kupfermangel und sogar Haarausfall verursachen. Nehmen Sie keine Megadosen Zink ohne bestätigten Bedarf und ärztlichen Rat ein.

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Keine medizinische Beratung. Nur allgemeine Aufklärung; sie ersetzt nicht die Diagnose oder Behandlung durch eine zugelassene Fachperson. Konsultieren Sie einen zertifizierten Dermatologen, bevor Sie eine Behandlung beginnen, beenden oder ändern.

⚠️ Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten — nicht selbst behandeln

  • Plötzliche fleckige oder kreisrunde kahle Stellen
  • Rötung, Schuppung, Eiter, Schmerz oder Juckreiz (mögliche vernarbende Alopezie — dringend behandeln)
  • Abgebrochene Haare oder rascher Verlust
  • Verlust mit körperweiten Anzeichen (Gewichtsverlust, Müdigkeit, Zyklusveränderungen, Akne, vermehrter Haarwuchs)
  • Verlust unmittelbar nach einem neuen Medikament
  • Jeglicher Haarausfall bei einem Kind
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