FAQ
Wie schätzt man den IQ eines Kindes aus dem der Eltern?
Der erwartete Kinder-IQ liegt grob in der Mitte zwischen dem Elterndurchschnitt und 100. Man bildet zuerst den Mittelwert beider Eltern und rückt diesen dann ein Stück in Richtung des Bevölkerungsmittels von 100. Liegen beide Eltern etwa bei 120, wird der Erwartungswert des Kindes meist etwas darunter geschätzt, also näher an 110.
Was ist die Regression zur Mitte?
Die Regression zur Mitte beschreibt, dass extreme Werte bei Nachkommen tendenziell zum Durchschnitt zurückwandern. Kinder sehr kluger Eltern sind im Schnitt zwar überdurchschnittlich, aber meist weniger extrem als ihre Eltern, und dasselbe gilt umgekehrt nach unten. Das ist ein rein statistischer Effekt und kein Urteil über einzelne Personen.
Wie genau ist diese Schätzung?
Die Schätzung ist nur grob und keinesfalls ein festes Schicksal. Der IQ wird neben der Vererbung stark von Umwelt, Bildung, Ernährung und Förderung geprägt, weshalb einzelne Kinder deutlich abweichen können. Der Rechner liefert einen statistischen Erwartungswert, keine Vorhersage für ein konkretes Kind.
Dieses Ergebnis ist eine pädagogische Schätzung und keine klinische Diagnose.