Hohes Fieber oder eine schwere Erkrankung — einschließlich COVID-19 — ist ein klassischer Auslöser für ein telogenes Effluvium. Der Stress der Infektion synchronisiert viele Follikel in ihre Ruhephase, und etwa 2-3 Monate später fallen sie gemeinsam aus. Es sieht dramatisch aus — Haarbüschel in der Dusche, ein dünnerer Pferdeschwanz — und ist diffus über die gesamte Kopfhaut verteilt statt in einem Muster. Es ist nicht so, dass das Virus Ihre Follikel dauerhaft „angreift“.
Das Beruhigende: Ein telogenes Effluvium nach einer Erkrankung erholt sich von selbst, und die Dichte kehrt über 6-12 Monate zurück, sobald Sie genesen sind. Ausreichend Protein zu essen, Ferritin und Schilddrüse prüfen zu lassen und beim Styling schonend vorzugehen, helfen dabei; Minoxidil kann das Nachwachsen unterstützen, wenn Sie es beschleunigen möchten. Wenn sich der Ausfall nach etwa einem Jahr nicht beruhigt hat oder Sie einen zurückweichenden Haaransatz oder eine Ausdünnung am Wirbel bemerken, lassen Sie auf anlagebedingten Haarausfall hin abklären — eine Erkrankung kann diesen auch zum Vorschein bringen.
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FAQ
Wann hört der Haarausfall nach COVID auf?
Der Ausfall erreicht seinen Höhepunkt meist einige Monate nach der Erkrankung und beruhigt sich innerhalb von 6-12 Monaten, wobei die Dichte allmählich zurückkehrt. Hält er länger als ein Jahr an, suchen Sie eine Dermatologin oder einen Dermatologen auf.
Ist Haarausfall durch COVID dauerhaft?
Fast nie. Es handelt sich um ein vorübergehendes telogenes Effluvium, ausgelöst durch die Erkrankung und das Fieber, nicht um einen dauerhaften Schaden — die Follikel erholen sich, sobald sich Ihr Körper erholt hat.
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⚠️ Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten — nicht selbst behandeln
- Plötzliche fleckige oder kreisrunde kahle Stellen
- Rötung, Schuppung, Eiter, Schmerz oder Juckreiz (mögliche vernarbende Alopezie — dringend behandeln)
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- Verlust mit körperweiten Anzeichen (Gewichtsverlust, Müdigkeit, Zyklusveränderungen, Akne, vermehrter Haarwuchs)
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- Jeglicher Haarausfall bei einem Kind