2026: Die FDA verschickte Warnschreiben an Kliniken, die nicht zugelassene Exosomen-"Biologika" gegen Haarausfall vermarkten — eine Erinnerung daran, dass hochgehypte Injektionen in der Klinik der Evidenz und dem Gesetz vorauseilen können. 2025: Die Phase-3-Ergebnisse von Clascoterone 5 % (Breezula) stützten den Weg zu einer FDA-Einreichung; im Falle einer Zulassung wäre es der erste wirklich neue Wirkmechanismus gegen erblich bedingten Haarausfall seit drei Jahrzehnten. Ebenfalls 2025 kam Deuruxolitinib (Leqselvi) in den USA gegen schwere Alopecia areata auf den Markt und ergänzt Baricitinib und Ritlecitinib in der Klasse der JAK-Inhibitoren.
2025: Eine Auswertung von rund 84.000 Personen brachte GLP-1-Abnehmmedikamente (Ozempic, Wegovy, Mounjaro) mit einem etwa 3,4-fach höheren gemeldeten Haarausfall in Verbindung — fast immer vorübergehendes telogenes Effluvium infolge des raschen Gewichtsverlusts, nicht etwa eine Vergiftung der Follikel durch das Medikament. 2024: Die FDA ließ Deuruxolitinib gegen schwere Alopecia areata zu, und PP405 — das auf den Stoffwechsel der Haarfollikel-Stammzellen abzielt — meldete ermutigende Phase-2a-Daten. Der rote Faden: Echte Fortschritte sind in Sicht, doch die heute bewährten Behandlungen wirken nach wie vor am besten, wenn sie früh begonnen werden.
Kostenlosen Selbsttest ausprobieren →Quellen: AGA review (CCID) ↗
FAQ
Wie oft wird dies aktualisiert?
Wir überarbeiten es, sobald relevante Neuigkeiten eintreffen — neue Zulassungen, wichtige Studienergebnisse oder Sicherheitssignale — und datieren jeden Eintrag, damit Sie sehen, wie aktuell er ist.
Bedeutet ein neues Medikament in den Nachrichten, dass ich mit der Behandlung warten sollte?
Meist nicht. Die meisten Medikamente aus der Pipeline sind noch Jahre von den Apotheken entfernt, und bewährte Behandlungen wirken am besten, wenn sie früh begonnen werden. Wer jetzt anfängt und später wechselt, verliert nichts.
Mehr entdecken
⚠️ Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten — nicht selbst behandeln
- Plötzliche fleckige oder kreisrunde kahle Stellen
- Rötung, Schuppung, Eiter, Schmerz oder Juckreiz (mögliche vernarbende Alopezie — dringend behandeln)
- Abgebrochene Haare oder rascher Verlust
- Verlust mit körperweiten Anzeichen (Gewichtsverlust, Müdigkeit, Zyklusveränderungen, Akne, vermehrter Haarwuchs)
- Verlust unmittelbar nach einem neuen Medikament
- Jeglicher Haarausfall bei einem Kind