Die Sorge geht auf eine einzige kleine Studie von 2009 an Rugbyspielern zurück, in der Kreatin das DHT (das Hormon hinter dem anlagebedingten Haarausfall) um etwa 50 % über den Ausgangswert erhöhte — wobei es immer noch im Normbereich lag. Das ist die gesamte Grundlage dieser Angst. Entscheidend ist: Keine einzige Studie hat jemals tatsächlichen Haarausfall durch Kreatin gemessen; der Zusammenhang ist theoretisch und allein aus diesem einen Hormonbefund abgeleitet.
Eine ehrliche Einordnung: Wenn Sie genetisch zu anlagebedingtem Haarausfall neigen, könnte ein anhaltend erhöhtes DHT die Dinge theoretisch etwas vorantreiben — es ist also vertretbar, vorsichtig zu sein oder Kreatin mit einem nachweislich wirksamen DHT-Blocker zu kombinieren, wenn Sie ohnehin schon beunruhigt sind. Für die meisten Menschen stützt die Evidenz jedoch nicht, Kreatin zugunsten der Haare abzusetzen — die Daten sind schlicht nicht vorhanden, und die nachgewiesenen Treiber (Genetik, Alter, DHT-Empfindlichkeit) wiegen weit schwerer. Wenn Sie sich Sorgen machen, sind ein Selbstcheck und eine Dermatologin oder ein Dermatologe besser als Raten.
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FAQ
Sollte ich Kreatin absetzen, um meine Haare zu schützen?
Für die meisten Menschen nein — es gibt keine direkte Evidenz, dass Kreatin Haarausfall verursacht. Wenn Sie ohnehin genetisch veranlagt und beunruhigt sind, können Sie es absetzen oder einen nachweislich wirksamen DHT-Blocker ergänzen, aber die Datenlage zwingt nicht zum Absetzen.
Erhöht Kreatin das DHT?
Eine kleine Studie von 2009 fand einen DHT-Anstieg von etwa 50 % (weiterhin im Normbereich); andere Studien haben dies nicht durchgängig bestätigt, und keine hat einen daraus folgenden Haarausfall gezeigt. Der Hormon-Zusammenhang ist schwach und indirekt.
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