Hair guideHaarausfall: Wirkstoff-EvidenzbewertungKürbiskernöl bei Haarausfall

Kürbiskernöl bei Haarausfall

Zuletzt aktualisiert: 2026-06-14
Evidenz: Begrenzt

Begrenzte Evidenz – eine kleine 6-monatige Studie zeigte eine höhere Haarzahl mit oralem Kürbiskernöl, doch sie steht weitgehend allein da.

In einer Studie von 2014 erhielten Männer mit erblich bedingtem Haarausfall täglich 400 mg Kürbiskernöl, und es wurde über einen Anstieg der Haarzahl um etwa 40% gegenüber Placebo über 24 Wochen berichtet. Das ist ein ermutigendes Ergebnis, aber es ist eine einzige, eher kleine Studie, und der vermutete anti-androgene Wirkmechanismus von Kürbiskernöl ist nicht gut belegt. Keine großen oder wiederholten Studien haben es bestätigt.

Fazit: Orales Kürbiskernöl ist risikoarm und könnte eine milde Ergänzung sein, besonders für Menschen, die einen auf Nahrungsergänzung basierenden Weg suchen, aber die Evidenz ist zu dünn, um sich allein darauf zu verlassen. Kombinieren Sie es bei deutlichem Haarausfall mit bewährten Behandlungen und überprüfen Sie es nach 6 Monaten erneut.

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Quellen: AAD ↗

FAQ

Wie viel Kürbiskernöl für die Haare?

Die Hauptstudie verwendete 24 Wochen lang täglich 400 mg orales Kürbiskernöl. Wie bei jeder Nahrungsergänzung sollten Sie mit einem Arzt sprechen und nicht erwarten, dass es allein mit bewährten Behandlungen mithält.

Wirkt topisches Kürbiskernöl?

Die stützende Studie verwendete die orale Form; topisches Kürbiskernöl ist weit weniger untersucht. Derzeit gibt es keine guten Belege dafür, dass das Auftragen auf die Kopfhaut Haare nachwachsen lässt.

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Keine medizinische Beratung. Nur allgemeine Aufklärung; sie ersetzt nicht die Diagnose oder Behandlung durch eine zugelassene Fachperson. Konsultieren Sie einen zertifizierten Dermatologen, bevor Sie eine Behandlung beginnen, beenden oder ändern.

⚠️ Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten — nicht selbst behandeln

  • Plötzliche fleckige oder kreisrunde kahle Stellen
  • Rötung, Schuppung, Eiter, Schmerz oder Juckreiz (mögliche vernarbende Alopezie — dringend behandeln)
  • Abgebrochene Haare oder rascher Verlust
  • Verlust mit körperweiten Anzeichen (Gewichtsverlust, Müdigkeit, Zyklusveränderungen, Akne, vermehrter Haarwuchs)
  • Verlust unmittelbar nach einem neuen Medikament
  • Jeglicher Haarausfall bei einem Kind
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